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Verbunden im Glauben – „You ll never pray alone“

Liebe Mitchristinnen, liebe Mitchristen,

ich hoffe es geht Ihnen gut und Sie können halbwegs gut mit der Situation umgehen.

„You ll never walk alone“-  „Du bist niemals allein unterwegs.“

Das gilt auch und besonders für uns Christen.

Jesus Christus verbindet uns zu einer neuen Gemeinschaft.

Auch wenn wir im Moment nicht zusammenkommen können, sind wir doch im Glauben miteinander verbunden, zu jeder Zeit als geliebte Kinder Gottes, und besonders wenn wir in Worten und Taten aneinander denken.

„You ll never pray alone“- „Du betest niemals allein“ kann unser Motto in diesen Tagen sein.

Im Gebet sind wir miteinander verbunden.

Im Gebet sind wir mit unserem Herrn verbunden, der uns das Leben schenkt und uns auch jetzt beisteht.

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Miteinander und Füreinander beten

In einer Zeit in der alles zwangsläufig ruhiger und langsamer wird sind die Kirchenglocken noch besser als sonst hörbar.

Nutzen Sie das Glockenläuten unserer Kirchen gerne als Einladung zum Innehalten und zum Gebet – halten Sie einen Moment der Stille ein, denken Sie an liebe Menschen die Ihnen wichtig sind, an Menschen in Not und an das was Ihnen auf dem Herzen liegt und schließen Sie das Gebet mit einem Vaterunser. In Laufach rufen die Kirchenglocken um 6, 11, 12, 15, 18 und 19 Uhr zum Gebet auf (katholische Kirche um 6,12 und 18 Uhr, ev. Kirche um 11, 15 und 19 Uhr). Um 19 Uhr beten wir gemeinsam mit unseren katholischen Mitchristen das Vaterunser.

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Ein Licht der Hoffnung teilen

Jeden Abend um 19 Uhr werde ich zum Glockenläuten in der Petruskirche die Osterkerze entzünden. Ich möchte Sie einladen ebenfalls um 19 Uhr eine Kerze zu entzünden und ans Fenster zu stellen, als ein Licht der Hoffnung. Wir entzünden eine Kerze und beten für unsere Lieben, für Menschen in Not, für alle die helfen. Jeder Haushalt für sich. Beim gemeinsamen Vaterunser wissen wir uns mit allen verbunden und von Gott gehalten.

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In jedem Fall werde ich sie auch am Sonntag um 10 Uhr für einige Minuten läuten und unsere Osterkerze entzünden. Es ist etwa die Zeit, zu der wir sonst in den Gottesdiensten das Vaterunser beten.  Beten Sie in dem Wissen, dass auch andere Christen zu diesem Zeitpunkt beten und so eine Gebetsgemeinschaft entsteht.

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Beten in der Petruskirche

Eine besondere Möglichkeit zum Gebet haben Sie in der Petruskirche, die am Mittwoch und Sonntag von 17 bis 19 Uhr für Sie geöffnet ist.

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Einander helfen 

Ich denke es ist gut neben dem Gebet auch die Augen offen zu halten für Menschen, die unsere Hilfe brauchen. Wenn in Ihrer Nachbarschaft oder Bekanntenkreis dies jemanden betrifft, sprechen Sie ihn doch an. Selbst wenn Sie selbst keine Hilfe bieten können, können Sie ihn noch immer an die Rathäuser der jeweiligen Gemeinden, die kirchlichen Gemeinden und etwaige Nachbarschaftsinitiativen verweisen. Im Laufachtal wenden Sie sich bitte an Christian Völker-Staab (Tel 06093 9712 251) oder an das Büro des Bürgermeisters (Kathrin Groß, Tel 06093 941 255 und Barbara Hofmann, Tel 06093 941 17) Auch wenn man keine Hilfe braucht freut man sich doch, wenn Menschen nach einem fragen.

Ich wünsche Ihnen Gottes Segen und vor allem Gesundheit!

Herzliche Grüße,

Ihr Pfarrer Ulrich Jasmer

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Absage von Veranstaltungen

Die bayerische Staatsregierung hat alle öffentlichen Versammlungen bis vorerst 19. April verboten. Das bedeutet für Ihre Petrusgemeinde:

Gottesdienste und Veranstaltungen können vorerst nicht mehr stattfinden.

Das gilt voraussichtlich bis einschließlich 19. April.

Wer seelsorgerliche Begleitung beziehungsweise ein Gespräch sucht, wende  sich gerne direkt an Pfarrer Jasmer (Tel: 06093 584. Mail: ulrich.jasmer@elkb.de).

Die Telefonseelsorge steht jeden Tag rund um die Uhr für Gespräche zur Verfügung unter der Nummer 0 800 111 0111.

Für organisatorische Fragen steht Ihnen das Pfarramt telefonisch zu den üblichen Öffnungszeiten zur Verfügung. Für Publikumsverkehr ist das Pfarramt derzeit geschlossen. Kontakt zum Pfarramt: Tel.: 06093 584 E-Mail: elke.kuehl@elkb.de

Gerne verweisen wir auf die Gottesdienste in Radio und Fernsehen und die Möglichkeit das Gebetsleuten (z.B. Petruskirche: 11, 15 und 19 Uhr) zum persönlichen Gebet zu nutzen.

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Der Herr ist mein Licht und mein Heil. Vor wem sollte ich mich fürchten? Psalm 27,1

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