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Wir feiern Pfingsten!

Verstehen wir uns?

Dass ich andere nicht verstehe, das erlebe ich so oft: in fremden Ländern, bei Fachgesprächen oder wenn ich an anderen vorbeirede. Die reinste babylonische Sprachverwirrung! Das Gegenteil geschieht an Pfingsten.

Jünger, die gerade noch mutlos waren, überkommt eine große Kraft, wie ein Sturmwind. Bewegt vom Heiligen Geist sprechen sie von Jesus Christus, und das Wunder geschieht: Jeder kann sie in seiner eigenen Sprache verstehen. Viele lassen sich taufen: Die Kirche ist geboren. Pfingsten lädt ein, darüber nachzudenken, welche Sprache wir sprechen: die Sprache der Angst oder die der Liebe. Der Pfingstgeist hält Jesus unter uns lebendig. Es ist ein Geist, der Menschen verbindet und nicht trennt, der befreit und nicht einengt, ein Geist, der uns die Augen öffnet für Unrecht und uns den Mund auftut für die Wahrheit. Ein Geist, der aus dem Tod ins Leben ruft.

Wir feiern Pfingsten am Sonntag, 31. Mai, um 10 Uhr in der Petruskirche Laufach (Hüttengasse 25; Liturg: Pfarrer Jasmer) – Herzliche Einladung!

Gottesdienste in Corona-Zeiten

Bei allen Gottesdienstfeiern achten wir auf den Schutz vor einer Ansteckung: Die Kirchentüren bleiben geöffnet, die Gesangbücher sind beiseite geräumt. Die Gottesdienstbesucher desinfizieren ihre Hände vor dem Gottesdienst. Die Kirchenbänke etc werden nach jedem Gottesdienst gereinigt. Wir achten darauf, dass ein Abstand von 2 Metern zueinander stets gewährleistet ist. Während des Gottesdienstes müssen alle Kirchenbesucher eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Wir bitten Sie, diese  zum Gottesdienst mitzubringen.

Sicherlich haben Sie in den Medien von den Corona-Infektionen in einer Frankfurter Baptistengemeinde erfahren. Bitte lassen Sie sich davon nicht verunsichern. Hier kamen viele Menschen zusammen, die Ansteckung erfolgte möglicherweise auch im Zusammenhang mit Kontakten unter den Gemeindegliedern, die nach dem Gottesdienst, vielleicht ohne Mund-Nasen-Schutz und Abstandsgebot, stattfanden (nur eine Vermutung, keine Gewähr, bitte beachten Sie die Berichterstattung in den Medien). Wir können Ihnen versichern, dass wir uns in allen Gottesdiensten an die strengen Auflagen halten, die sich unsere bayerische Landeskirche auferlegt hat. Die Petruskirche ist ein relativ großer Raum, in dem in der Regel nicht mehr als 20 Menschen zum Gottesdienst zusammenkommen. In der Baptistengemeinde in Frankfurt wird von allein über 100 Infizierten berichtet. Schon an dieser Größenordnung ist zu erkennen, dass dieser Fall mit den Gegebenheiten bei unseren Gottesdiensten nicht vergleichbar ist. Daneben ist zu fragen, ob sich die Gemeinde an Abstands- und Hygieneregeln gehalten hat und ob Mund-Nasen-Schutz getragen wurde.

Natürlich kann niemand eine Infektion definitiv ausschließen, doch das gilt für jeden Ort an dem sich Menschen begegnen. Wir unternehmen unser Möglichstes, das Risiko bei unseren Gottesdiensten so gering wie möglich zu halten. Wir halten das Feiern von Gottesdiensten unter den genannten strengen Hygienemaßnahmen deshalb nach wie vor für verantwortlich und möchten Sie herzlich einladen, mitzufeiern!

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